Christiane und Thomas von der Firma Gartenzeit zu Besuch in Arianes Garten

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Christiane Büch und Thomas Michael Gehm

Vor ein paar Tagen bekamen wir spontanen Wochenendbesuch von Tine , meiner langjährigen Gartenfreundin und ihrem Mann Thomas aus dem Raum Bad Segeberg.
Schon seit vielen Jahren fliegen, wenn wir uns nicht sehen,  die Gartengeschichten per Mail zwischen uns hin und her.
( so entstand auch das gemeinsame Buch „Grüne Bande“).

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Abends beim gemeinsamen Gemüseputzen auf den  Terrassenplanken konnten wir endlich wieder einmal life erzählen…. von den Auswirkungen der Dürre auf unsere Pflanzenkinder, vom bunten Völkchen der Insekten, das sich im Moment in Gärten mit Blütenangebot und Wasser zu versammeln scheint…..vom Leben im Besonderen und Allgemeinen….wie zwei  Freundinnen das denn so tun……

Die Männer hingegen im halbfertigen Dachgeschoss……ganz klassisch beim Fachsimpeln über Bauweisen.

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Gemeinsames Kochen gehört zu unseren Ritualen.

Am  Morgen danach folgte  der obligatorische Rundgang durch den noch  kühlen Garten und Thomas beschloss zu filmen.  So kann ich euch nun mitnehmen  zum  Gartenplausch über Bohnensorten und Fenchelbewohner.

Hier gehts zu Tines Bericht über den Besuch-Illustriert mit Fotos von Thomas

Und hier zum Film von Thomas

Ich bin ganz froh….

Tschüß, bis bald und: ja Tine … es war so  schön mit Euch!

 

 

Raupen, Fluch und Freude

Der Mörder war wieder der Gärtner….Bei  Kohlweißlingsraupen werde ich wirklich zur Mörderin! Gerade wenn  der Brokkoli endlich die Drehherzmücke überlebt hat,fallen sie  in Massen über ihn,  oder noch lieber über den zarten Grünkohl her, auf den ich diesen Herbst so stolz bin. Da hilft nur Handschuhe anziehen und absammeln…

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Raupen vom großen und kleinen Kohlweißling

Doch vor ein paar Wochen machte ich an meinen Möhrenpflanzen einen aufregenden Fund.OLYMPUS DIGITAL CAMERADies scheint die Raupe vom Schwalbenschwanz zu sein.
Meine Freude ist so groß, weil es vor 3 Jahren bei unserer Ankunft hier in der Agrarsteppe   fast keine Insekten gab…..Der Garten beherbergte  nur eine blütenlose Rasenfläche. Im ersten Jahr sah ich keine Bienen, wenige Hummeln, nur reichlich Mücken und Schmeißfliegen von der Kuhweide nebenan. Das ändert sich inzwischen rasant…Ich fühle mich manchmal wie auf einer lebendgen kleinen Insel und werde wohl lernen müssen , meine Mitbewohner zu bestimmen, um ihre Anwesenheit gebührend zu würdigen.

Schwalbenschwanz

Ein Schwalbenschwanz

Juli 2018: Im Treibhaus rette ich einen wunderschönen Schwalbenschwanz, der elegant davonsegelt. Ich  will ihn fotografieren…doch es ist unmöglich, da er viel zu schnell von Pflanze zu Pflanze „hüpft“. „Hilltopping“, wie ich später lerne, der Vorgang des Eierlegens. Also beschränke ich mich aufs Beobachten und stelle fest, das er zielsicher sämtliche Doldenblütler wie Fenchel, (siehe auch :     Sommerliche Nahrung für die Wildbienen,) Dill, Möhren, Pastinaken und Bärwurz ansteuert.

Tage später  höre ich bei Freundin Ilona, das sie  Ähnliches erlebte und sie  ihn erfolgreich einfing mit ihrer Smartphonecamera: Hier nun also Ilonas Handyfoto für Euch. Ist er nicht elegant? Sogar die Schwalbenschwänze sind bei genauerem Hinsehen zu erkennen.

Und bei mir tummeln sich inzwischen mindestens 4 der bunt gestreiften Raupen, alle im Fenchel.

Schwalbenschwanz

Und nun hoffe ich , das die Vögel sie am Leben lassen

Mit ein wenig Glück gibt es nächste Jahr schon 3 oder 4 Exemplare dieses schönen Falters.

Doch auch die Kohlweißlinge scheinen diesen heißen Sommer zu mögen. Sie tanzen in ganzen Schwärmen über unseren Garten. Ich ahne Schlimmes für Grünkohl und Brokkoli. We will see…